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Wer zahlt, wenn der Pekinese etwas anstellt? Die Haftung des Hundehalters und des Hundehüters

Lilly auf der Couch

Unsere Pekinesen sind kleine, friedliebende Tiere. Aber was ist, wenn der Vierbeiner doch mal etwas anstellt? Wer muss dafür aufkommen?

Die Haftung des Hundehalters

Die Haftung des Hundehalters ist in Deutschland streng geregelt. Es gilt die so genannte Gefährdungshafung, d.h man haftet sobald sich die so genannte Tiergefahr verwirklicht. Dabei ist es unerheblich, ob der Hund bzw. der Hundehalter auch schuldhaft einen Dritten einen Schaden zufügt. Es reicht also schon, wenn der Hund jemanden schädigt, auch wenn man gar nicht daran Schuld ist. Die Haftung ist dabei unbegrenzt, egal ob es sich um Personen-, Sach- der Vermögensschäden handelt.

Beispiel:

Ein Pekinese liegt angeleint vorm Supermarkt und schläft. Eine Passantin läuft am Pekinesen vorbei, welcher sich erschrickt. Der Hund bellt laut auf und auch die Passantin erschreckt sich dadurch so sehr, dass Sie zu Fall kommt. Dabei prellt sie sich das Steißbein und muss beim Arzt behandelt werden. Der Hundehalter muss dann für die Arztkosten aufkommen und auch Schmerzensgeld zahlen. Hier kommen schnell Kosten von über 1.000,00 Euro zusammen. Eine Hundehaftpflichtversicherung würde für diesen Schaden in voller Höhe aufkommen.

Die Haftung des Hundehüters

Was passiert aber, wenn ich einen Pekinesen von Freunden habe, z.B. wenn diese im Urlaub sind? Dann ist man nicht Hundehalter, sondern laut Gesetz Hundehüter. Auch der Hundehüter haftet für Schäden, welche der Hund während der Dauer des Hütens anrichtet. Allerdings haftet man dann nicht nach der so genannten Gefährdungshafung, sondern nach der Verschuldenshaftung. Der Hundehüter muss also schuldhaft einen anderen einen Schaden zufügen, um zu haften.

Beispiel:

Der Hundehüter geht mit dem Hund spazieren, dabei macht er die Leine am Hundegeschirr nicht richtig fest und der Hund kann sich losreisen. Der Hund sieht nun einen Fahrradfahrer und springt den Radfahrer an, welcher zu Fall kommt. Der Radfahrer zieht sich schwere Kopfverletzungen zu, infolge dessen es zu einem Personenschaden von über 10.000,00 Euro kmmt.

In so einem Fall würde die Privathaftpflichtversicherung des Hundehüters aufkommen und den Schaden übernehmen. Kommt es während des Hütens aber zu einem Schaden, welche der Hundehüter nicht zu verantworten hat (also kein schuldhaftes Verhalten vorliegt), dann greift wieder die Haftung des Hundehalters.

Egal wie groß der Hund ist, immer Versicherungschutz abschließen.

Man sollte sich also nicht von der Größe des Hundes beeinflussen lassen. Auch kleine Hunde können schnell einen Schaden anrichten. Ein Abschluss einer Hundehalterhaftpflichtversicherung ist daher immer zu empfehlen. In manchen Bundesländern ist daher eine entsprechende Haftpflichtversicherung auch vorgeschrieben!



Das ist unser Pekinese Lilly

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